Burg Saissac

Besichtigung


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Erhebt sich auf den Terrassen eines Berghanges

        Nach dem Kreuzzug wurde die Burg Saissac wohl mit Hilfe königlicher Ingenieure wieder aufgebaut. Der Bergfried, die viereckigen Türme und die Burgmauern sollen aus dieser Zeit stammen (Ende 13., Anfang 14.Jh.).
        Mitte des 16.Jh. wurde das Gebäude stark von der Familie Bernuy, reichen Färberwaidkaufleuten, verändert. Die Überreste der großen Renaissancefenster mit Fensterkreuz zeugen davon.
      Die Religionskriege veränderten wieder die Bauten, indem zahlreiche Schießscharten für Kanonen hinzugefügt wurden. Aus der Zeit sollen auch die  Warttürme, die runden Türme und das kürzlich renovierte, zentral gelegene Hauptgebäude, stammen.
         Ursprünglich gelangte man von der Dorfseite über eine Zugbrücke in die durch einen Graben geschützte Burg. Heute sind Zugbrücke und Graben verschwunden. Die Anlage besteht aus einer Festungsmauer, die ein Viereck von etwa 115 m Länge und 30 m Breite beschreibt.
          Die Gebäude erstrecken sich über drei Terrassen, und folgen dem natürlichen Gefälle des Geländes. Auf der ersten Terrasse erheben sich die etwa 20 m hohen Überreste eines mächtigen vieleckigen Bergfrieds. Vor diesem trefflichen Bau befindet sich ein Eingangshof. Die zweite Terrasse wird von dem großräumigen Hauptgebäude mit vier Etagen beherrscht. Zwei der Etagen sind unterirdisch. Der Zugang führt über eine Rampe mit einem Ausfalltor. Die dritte Terrasse mit zwei runden Türmen an den Ecken ist offensichtlich die jüngste.
Das Mauerwerk der Burg ist aus Schiefer der aus der Gegend stammt, während die Details wie das Kranzgesims aus Granit sind.
     Am Fuße der Burg in der Schlucht liegen die Reste des ehemaligen befestigten Castrums von Saissac mit seinem Toulouser-Tor, zu dem ein umfangreiches Wegenetz führte.
     Um die Burg mit Kindern zu besichtigen, wird ein Entdeckungsspiel auf eigene Faust für die 8-13 jährigen angeboten.
   Im befestigten Dorf sieht man heute noch Reste der Gemeinschaftsbefestigung, eins der alten Tore aus dem Mittelalter sowie zwei Verteidigungstürme. Im größten befindet sich das  „Museum für altes Handwerk“ (musée des Vieux Métiers).

Coordonnées
 
  Château de Saissac
11 310 Saissac
tel/fax : 00 33-(0)4 68 24 46 01
mail : chateausaissac@orange.fr
site : www.saissac.fr

N113 bis Pezens, dann D629
  Zoom sur
Gesetzliche Informationen  I  Réalisation Oréalys  I  Association des sites du Pays Cathare - 14 rue du 4 septembre 11000 Carcassonne - Tél : +33 4 68 11 37 97 - Fax : +33 4 68 11 37 96 - Email