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ein intimer Rahmen für Skulpturen im Überfluss
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Drei Kilometer vom Ort Saint-Martin-Le-Viel
entfernt, mitten im Tal des Baches Vernassonne, bezaubert die ehemalige
Zisterzienser-Abtei durch ihren vertraulichen und familiären Charakter. Das Kloster befand sich zunächst auf dem Gelände
der Nachbargemeinde Saissac, bevor es etwa in der Mitte des 12.Jh. zu seinem
heutigen Standort verlegt wurde. 1149 ging eine Schenkung an den Zisterzienser
Orden und an Guillaume, ein Mönch, der mit zwölf Begleitern aus der Abtei
Bonnefont de Comminges gekommen war. Der Bau des Klosters begann 1180. Anfang des 13.Jh. belohnte Simon de Montfort die
Mönche von Villelongue für ihre Haltung gegen die Katharer
: Er schenkte ihnen zahlreiche Ländereien sowie das
Dorf Saint-Martin. Villelongue wurde daraufhin eine mächtige und reiche Abtei:
Im Folgenden stand die Abtei unter dem Schutz des Königs von Frankreich. Geschwächt durch die Pest im 14.Jh und dann durch
innere Kämpfe im 15.Jh. begann der langsame Abstieg der Abtei bis zur
Französischen Revolution, während der sie als staatliches Gut verkauft und in
einen
Bauernhof umgewandelt wurde.
Das Gut wurde dabei in zwei Teile geteilt: auf der
einen Seite die Ruinen der Abtei, auf der anderen die Wohngebäude,
wahrscheinlich die ehemalige Abt-Wohnung. Ab 1916 versuchten die wechselnden Besitzer die
Abtei aus der Vergessenheit zu holen und begannen mit den dringendsten
Arbeiten. Oberst MAISSIAT erwirkte 1916 den
Denkmalschutz, für die Abtei und verhinderte so den Verkauf und
Abbau des Südflügels des Kreuzgangs. Der heutige Besitzer, Familie Eloffe, erstand die
Abtei 1964. |
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Abbaye de Villelongue 11 170 Saint-Martin-Le-Viel tel/fax : 00 33-(0)4 68 24 90 38
Site : www.abbaye-de-villelongue.com
Autobahn Richtung Toulouse, Ausfahrt Bram Nationalstraße Richtung Toulouse, Pezens, Montolieu
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