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Burg und Ringmauern der Altstadt von Carcassonne
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Die eindrucksvolle Festung der Altstadt von Carcassonne weist die Spuren von 1000 Jahren Militär-Architektur und 2600 Jahren Geschichte auf und ist Weltkulturerbe der UNESCO
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Die Altstadt von Carcassonne liegt auf einem
Felsvorsprung, der den Lauf des Flusses Aude beherrscht. Sie ist besonders als befestigte, mittelalterliche
Stadt bekannt, aber die menschliche Besiedelung geht auf das 6.Jh.v.Chr. mit
einer gallischen Siedlung zurück, und zur Römerzeit stellte sie ein aktives,
städtisches Zentrum dar. Im 3.Jh.n.Chr. wurde sie mit einer Festungsmauer
versehen, von der noch Teile an der
inneren Mauer zu sehen sind. Auf der Westseite dieser ursprünglichen Festung
bauten die Vizegrafen Trencavel im 12.Jh.
ihre Burg, die ein Jahrhundert später vergrößert und mit einer Mauer umgeben
wurde.
Als Folge der Kreuzzüge gegen die Albigenser wurde
die Vizegrafschaft 1226 dem Königreich Frankreich
angegliedert. Im 13.Jh. machten der Bau der Außenmauer und die
Modernisierung der inneren Mauer die Cité zu einer uneinnehmbaren Festung. Von da an und bis zur Unterzeichnung des
Pyrenäenvertrages von 1659 war Carcassonne der wichtigste Ort der
Verteidigung der Grenze zwischen Frankreich und Aragon. Die Cité wurde dank des Einsatzes von Gelehrten aus
Carcassonne und Prosper Mériméevon 1844 bis 1911 renoviert. Die umfangreichen Bauarbeiten wurden dem Architekten Eugène Viollet-le-Duc vom
französischen Staat.
PBurg und Mauern der Altstadt gehören der
Kulturbehörde und sind der Öffentlichkeit über das Centre des monuments
nationaux zugänglich. |
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