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Quercorb-Museum in Puivert
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Die Musik des Mittelalters zur Zeit der Troubadoure
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Das Quercorb-Museum ist der Geschichte und Wirtschaft des Gebietes Quercorb geweiht. Insbesondere werden zwei historische
Ansätze entwickelt. Einerseits wird Ihnen das tägliche Leben in Quercorb
zu Beginn des 20.Jh. gezeigt: Anhand der Wiederherstellung einer
traditionellen Küche, die durch Geräuscheffekte erstaunlich lebendig wird,
machen Sie sich mit einem der grundlegenden Aspekte dieser Zeit vertraut. Sie
lernen auch alle Zweige des örtlichen Handwerks kennen: genaue Nachbildung der
Schmiede von Nébias; die Bearbeitung des Gagat (ein Schmuck, der damals sehr in
Mode war); eine Dreherwerkstatt und Produkte der Kammmacher. Andererseits gibt Ihnen das Museum den Schlüssel
zum Verständnis der
Troubadoure sowie der
profanen Musik des Mittelalters.
Der Raum des Instrumentariums ist eine Nachbildung
des Musikanten-Saales im Bergfried der Burg von Puivert. Die Abgüsse der acht
Skulpturen, die Musiker darstellen, ermöglichen es, sie von Nahem zu sehen. Sie
werden die Musikinstrumente wiedererkennen. Aus dem Mittelalter übernommen,
haben sie nach archäologischer Interpretation und dank der Geschicklichkeit der
Instrumentenbauer ein zweites Leben bekommen. Ausgewählte Musikstücke des
14.Jh. versetzen Sie an den Hof von Gaston Phoebus. Der Videofilm „Vom Stein
zum Hauch des Lebens“ zeichnet die Entstehung des Instrumentariums nach. Die
Gesänge der Troubadoure Marcabru oder auch Guiraut Riquier ermöglichen das
Kennenlernen der Klangfülle der okzitanischen Sprache. Diese Gesänge stehen in
Schönschrift auf Ziegenhäuten und wurden zum besseren Verständnis der Poesie
und höfischen Liebe übersetzt. Und schließlich stellen die Modelle der Burg Puivert und seines Bergfrieds die verschwundenen
Gebäudeteile wieder her. Texte, Abgüsse und Fotos erklären die Geschichte der
Burg und der Katharer in Quercorb. |
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