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Wenn Bauwerk und Felsen verschmelzen
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Das fest in den Hautes Corbières verankerte, in
800 m Höhe gelegene Peyrepertuse überragt inmitten von
Garrigue das kleine Dorf Duilhac. Von diesem Vorgebirge aus geht der Blick bis
zur etwa 5 km
entfernten Nachbarburg
Quéribus. Peyrepertuse wurde bereits zur Römerzeit, d.h. seit Beginn des 1.Jh.v.Chr., bewohnt. Die Burg war Teil der Spanischen Mark.. Die erste
Erwähnung geht auf 1020 zurück. Das Peyrapertusès genannte Gebiet
gehörte damals zur Einflusssphäre der katalanischen Grafen
von Besalù. Im Folgenden hatte Peyrepertuse die Grafen von Barcelona als Lehnsherren und
dann, ab Mitte des 12.Jh., die Könige von Aragon. Während des Kreuzzuges gegen die Albigenser wurde Guillaume von Peyrepertuse exkommuniziert, weil er sich nicht unterwerfen
wollte. Nach der gescheiterten Belagerung von Carcassonne ergab sich Guillaume,
und die Burg wurde 1240 Besitz des französischen Königs. 1258 legte der Vertrag von Corbeil
die Grenze zwischen Frankreich und Aragon für 400
Jahre fest. Peyrepertuse wurde königliche Festung an der Südgrenze des Gebietes
der Krone. Ende des 13.Jh. ist sie schlechthin die Festung mit ihren
außerordentlichen Verteidigungsanlagen. Im Winter 1367/68 ist Peyrepertuse Zufluchtsort für
Henri Trastamare, Anwärter auf den spanischen Thron (Kastilien). Der Pyrenäenvertrag (1659) verschob die Grenze auf ihren heutigen Verlauf und
verringerte die strategische Bedeutung der Burg. Sie behielt jedoch bis zur
Französischen Revolution eine kleine Garnison. 1950 begannen die ersten
Bauphasen zur Festigung des Bauwerks. |
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