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Die letzte Bastion des Katharerwiderstandes
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Die Burg Quéribus erhebt sich auf dem Gebiet der Gemeinde Cucugnan. Alphonse Daudet hat dieses Corbières-Dorf mit der berühmten Predigt des Pfarrers unsterblich gemacht. Auf einer schmalen Felskuppe in 728 m Höhe zeichnet sich die massive Silhouette der Burg ab. 1020 wurde die Burg Quéribus erstmals erwähnt. Sie gehörte damals zur Grafschaft Besalù, dann zu Barcelona und geriet schließlich als Grenzfestung im Haus von Aragon 1162 als königliche Festung. Eine « Familie von Cucugnan », tauchte zum ersten Mal 1193 auf. Während des Kreuzzuges gegen die Albigenser tat sie sich als eine Streiterin für die Sache des Languedoc hervor. Pierre von Cucugnan verpflegte vor 1240 die Ketzer der Burg Puilaurens und beherbergte den vogelfreien Guiraud von Aniort. 1240 schloss er sich Raymond Trencavel an, der Carcassonne belagerte. Nach der gescheiterten Belagerung unterwarf er sich dem hl. Ludwig. Die Burg Quéribus beschützte immer noch Katharer. Der Diakon des Razès, Benedikt von Termes, rettete sich dorthin unter den Schutz des Ritters Chabert von Barbaira. Letzterer musste 1255 dem hl. Ludwig weichen. Elf Jahre nach Montségur fiel diese letzte Bastion und wurde Hauptbestandteil der französischen Verteidigungslinie. Quéribus ist einer der fünf Söhne von Carcassonne mit Aguilar, Peyrepertuse, Puilaurens und Termes. Seine erstklassige strategische Lage ermöglichte eine bemerkenswerte Überwachung der Ebene des Roussillon im Süden und verhinderte ein Eindringen des Feindes in das Corbières-Massiv. 1659 verlor die Burg durch den Pyrenäenvertrag ihre strategische Bedeutung, als die Grenze zu Spanien auf ihren heutigen Verlauf festgelegt wurde. |
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